Minimalpräsenzsystem und Schutzkonzept

Stand: 3. Juni 2020

Nach einer Verfügung der Akademieleitung vom 3.6.2020 können Lehrveranstaltungen oder einzelne Lehrveranstaltungseinheiten der Akademie in Präsenz oder in alternativen, insbesondere digitalen Lehrformen durchgeführt werden, um die Ausbildungs- und Studiumsziele zu erreichen und zugleich den notwendigen Gesundheitsschutz zu gewährleisten.

Die Verfügung trifft Regelungen für den Lehrbetrieb
– der Ausbildung (Laufbahnabschnitt I),
– des Bachelorstudiums (Laufbahnabschnitt II) und
– des Masterstudiums (Laufbahnabschnitt III) im Nordverbund sowie
– der Fortbildung
von Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten.

Welche Regeln sieht das Schutzkonzept für die Durchführung von Präsenzlehrveranstaltungen vor?

Welche Lehrveranstaltungen bzw. Lehrveranstaltungseinheiten in Präsenz und welche in alternativen Lehrformen durchgeführt werden, entscheiden die Bereiche AK 2, AK 3 und AK 4 für die jeweils in ihrer Zuständigkeit liegenden Lehrveranstaltungen unter Einhaltung der Vorgaben zur Durchführung eigenverantwortlich.

Werden Lehrveranstaltungen in Präsenz durchgeführt, sind zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes folgende Vorgaben einzuhalten:

  1. Alle Personen haben mindestens 1,50 Meter voneinander Abstand zu halten, soweit sie nicht in derselben Wohnung leben oder zwischen ihnen kein familienrechtliches Sorge- oder Umgangsrechtsverhältnis besteht.
    Von der Einhaltung des Mindestabstandes kann ausnahmsweise befreit werden, wenn andernfalls das Lernziel nicht erreicht werden kann. Über die Befreiung entscheidet die Akademieleitung auf Vorlage der jeweiligen Bereichsleitung. In der Vorlage ist die Notwendigkeit der Befreiung zu begründen sowie Schutzmaßnahmen vorzuschlagen, die die erhöhten Gesundheitsrisiken bestmöglichst absichern.
  2. Eine Lehr- bzw. Studiengruppe ist grundsätzlich in Lerngruppen von jeweils höchstens 17 Teilnehmenden (ohne Lehrpersonen) aufzuteilen. Von dieser Lerngruppengröße kann abgewichen werden, soweit der im Einzelfall genutzte Raum gemäß der Anlage 1 gewährleistet, dass der Abstand von mindestens 1,50 Meter zwischen den Teilnehmenden gewahrt bleibt.
  3. Die Lehrgruppen des LA I und die Studiengruppen des LA II sowie des LA III dürfen nicht durchmischt werden. Gruppenübergreifende Aktivitäten dürfen nicht stattfinden.
  4. Auszubildende und Studierende mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung sowie Auszubildende und Studierende, für die behördlich Quarantäne angeordnet ist, dürfen die von der Akademie genutzten Gebäude oder Liegenschaften nicht betreten.
  5. Auszubildende und Studierende mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung sowie Auszubildende und Studierende, für die behördlich Quarantäne angeordnet ist, dürfen die von der Akademie genutzten Gebäude oder Liegenschaften nicht betreten.
  6. Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene in Bildungseinrichtungen sind zu beachten.

Um die Einhaltung dieser Vorgaben des Gesundheitsschutzes zu gewährleisten, sind weitere Hygienebestimmungen zu beachten, die der Verfügung der Akademieleitung vom 26.5.2020 (Link) zu entnehmen sind. Jede Person ist für die Einhaltung der Hygienevorgaben verantwortlich.
Mitarbeiter*innen und Lehrpersonen haben darüber hinaus Sorge zu tragen, dass insbesondere in Lehrveranstaltungen die Hygienevorgaben eingehalten und umgesetzt werden können. Ihren Anweisungen und den Anweisungen Hygieneverantwortlichen der Studien- bzw. Lehrgruppen ist Folge zu leisten.

Grundsätzlich sind folgende Räumlichkeiten für Lehrveranstaltungen der unterschiedlichen Abteilungen und Sachgebiete zu nutzen:

  • AK 3
    Otto-Grot-Saal, Block 1 Raum 3, HSG II
    Im HSG II dürfen die Räume eines Gebäudeteils (A, B oder C) zur selben Zeit grundsätzlich von maximal zwei Lehrgruppen genutzt werden.
  • AK 41
    HSG I (PAZ)
    Im Polizeiausbildungszentrum dürfen die Räume eines Stockwerks sowie die Kombination aus Lehrrevierwache und Planübungsraum zur selben Zeit grundsätzlich nur von zwei Studiengruppen genutzt werden.
  • AK 42
    Block 3, Räume 2.12/213 und 1.14

Veranstaltungen der berufspraktischen Aus- und Fortbildung (AK 2), die in den oben genannten Räumen stattfinden sollen, bedürfen der Zustimmung der jeweiligen Lehr- bzw. Studienplanung (AK 301, AK 402, AK42).

Soweit für Veranstaltungen der berufspraktischen Aus- und Fortbildung andere als die oben genannten Einrichtungen genutzt werden, gelten die Hygienevorgaben entsprechend. Für die Einhaltung der Hygienevorgaben ist der Bereich AK 2 verantwortlich. Für Veranstaltungen im Gebäude Überseering 35 gelten die gesondert verfügten Hygienevorgaben .

Für die Nutzung der Bibliothek gelten die entsprechenden Nutzungs- und Hygienevorgaben. Link

Werden von der Akademie weitere Gebäude für den Lehrbetrieb genutzt, gelten die Vorgaben dieser Verfügung entsprechend.

Können Prüfungen durchgeführt werden?

Prüfungsveranstaltungen wie

  • schriftliche Prüfungsarbeiten unter Aufsicht,
  • mündliche Prüfungen und
  • praktische Prüfungen

können unter Beachtung geeigneter Hygiene- und Schutzmaßnahmen durchgeführt werden. Die hierbei anwesenden Personen müssen einen Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander einhalten. Um die Einhaltung dieser Vorgaben des Gesundheitsschutzes zu gewährleisten, gilt zusätzlich Folgendes:

  1. Welche Prüfungsveranstaltungen durchgeführt werden, entscheiden die Bereiche AK 2, AK 3 und AK 4 für die jeweils in ihrer Zuständigkeit liegenden Prüfungsveranstaltungen eigenverantwortlich.
  2. Zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes gelten veröffentlichten Vorgaben, insbesondere die Hygienevorgaben der Anlage 1 und 3 (vergleiche Verfügung der Akademieleitung vom 13.5.2020), entsprechend.

Quellen:

  • Verfügung der Akademieleitung vom 3.6.2020 mit den Anlagen 0 bis 3 Link
  • Mitteilung des Dekans zu FBR-Antrag 62_2020 Anpassung des Präsenzlehrbetriebes Link

Die aktualisierte Richtlinie zur Nutzung der Bibliothek vom 18.5.2020 ist hier zu finden.

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